Eine naturgerechte Einstellung

Eine naturgerechte Einstellung zu Ihrem Hund zu bekommen.

Eins gleich vorweg: es gibt keine Hunde wie Lassie, Rex & Co, die eigenständig, ohne den Einfluss des Menschen so agieren und ihrem Hundehalter humane Gefühle wie Liebe, Treue und Loyalität entgegen bringen, wie es in solchen TV- Serien suggeriert wird.

Für die Produktionsfirmen solcher TV- Serien geht es primär immer um ein Milliardengeschäft und nicht um das Wohl der Tiere oder deren realer und naturgerechter Darstellung.

Hier wird ein vermenschlichtes Image von Tieren gezeigt, welches es so nicht gibt, sich aber besser verkaufen lässt. Die Tiere werden in der Regel von klein auf an für solche Serien trainiert und ausgebildet.

Ich möchte damit nicht sagen, dass ein Hund frei von jeglichen Gefühlen ist, aber genauso wenig möchte ich, dass er mit unseren menschlichen Gefühlen überfordert wird.

Leider werden noch allzu oft Ansprüche an den Hund gestellt, denen er nicht gerecht werden kann.

Am Ende ist immer der Hund der Verlierer. Er endet im Tierheim oder wird sogar eingeschläfert, weil in ihm  kein “Lassie“ steckt oder er gar durch situationsbedingte Überforderung Aggressionen gezeigt hat.

Legen Sie die rosarote Brille ab und geben Sie Ihrem Hund eine reelle Chance!

Was ist ein Hund?

Schauen Sie sich die Anatomie eines Hundes einmal genauer an, wie
– die Kopfform,
– die spitzen Eckzähne,
– die nach vorn ausgerichteten Augen (Sichtjäger),
und sehen Sie was der Hund naturgemäß wirklich ist:

Ein JAGD- und RAUBTIER!

Bedenken Sie stets, Hunde und Menschen haben unterschiedliche Prioritäten und verfolgen nicht immer die gleichen Ziele. Daher ist ein Hund auch kein geeigneter Plüsch- und Kuscheltierersatz für Kinder und sollte auch von Erwachsenen nicht als Kinderersatz angesehen und erzogen werden.

Hundeerziehung mit Struktur!

Hunde sind zwar hoch soziale Lebewesen, werden aber dennoch immer auf ihren Sozialpartner “Mensch“ angewiesen sein. Unsere lieben Vierbeiner brauchen naturbedingt einen Rudelverband, der hierarchisch strukturiert ist.

Diese vom Hund benötigte Rudelstruktur hat nichts mit Gewalt oder Zwang zu tun. Es bedeutet für den Hundehalter, ein konsequentes Verhalten im Umgang mit dem Hund zu zeigen und dem Hund durch feste Regeln eine klare Führung zu geben.

Die Führung in einem Mensch-Hund Rudel zu besitzen bedeutet, dass der, der die Führung hat, auch entscheidet, wann etwas in einer bestimmten Situation zu tun oder zu unterlassen ist.

Ein Rudelführer hat zwar mehr Rechte, daraus ergeben sich aber zwangsläufig auch mehr Pflichten für ihn. Damit der Hund Ihnen “gern und freiwillig“ diese Führung überlässt, ist eine Ihrer wichtigsten Aufgaben:

Ihrem Hund Vertrauen in Sie und Ihre Führungsqualitäten zu geben!

Vertrauen und Sicherheit lässt sich aber nicht per Kommando oder Zwang einfordern. Erst wenn Sie sich in den Augen Ihres Hundes, gerade in Stress- oder Konfliktsituationen, als Rudelführer bewährt haben, überlässt er Ihnen auch gerne und freiwillig die Führung.

Vertrauen heißt Sicherheit.
Sicherheit ist kein Kommando, sondern basiert auf dem
richtigen Agieren und Reagieren des Hundehalters.

Können Sie Chef sein?

Ist man als Hundehalter hier nicht in der Lage JEDE Situation zu kontrollieren und zu regulieren und seinem Hund durch souveränes Auftreten die nötige Sicherheit zu vermitteln, zweifelt dieser natürlich Ihren Status als “Rudelführer“ an. Aus dem Recht ergibt sich also zwangsläufig auch immer eine Pflicht für den “Rudelführer“.

Ich zeige Ihnen, wie Sie diese Ziele erreichen:

  • ohne Gewalt
  • ohne Zwang
  • ohne Sprachkommandos

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» Die gemeinsame Sprache

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Bild 1 (Hund, Anatomie) © Rembex – Fotolia.com
Bild 2 (Hund, gibt Pfote) © ijdema – Fotolia.com

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