Beratungsgespräch vor Ort

Ein Hund aus dem Tierheim oder ein Straßenhund aus dem Ausland?

Hier finden Sie eine Inhaltsangabe über mögliche Themen eines P.H.T. Beratungsgespräches vor Ort:

Problemverhalten im Überblick:

  • Angst – Unsicherheit – Schreckhaftigkeit – panische Verhaltensweisen
  • Hund zeigt Aggressionen gegenüber Menschen & Artgenossen
  • Verlustängste – Der Hund kann nicht alleine bleiben
  • Angstaggression
  • Hund lässt sich nicht anfassen

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Weitere typische Verhaltensweisen:

Strassenhund Bindungsprobleme

  • Hund hat Eigenleben entwickelt und agiert unabhängig vom Menschen
  • Futter stehlen – Futterverteidigung
  • Bindungsprobleme – Stöbern – Streunen
  • Hetzen / Jagen – der Hund ist nicht mehr abrufbar
  • Zwangshandlungen – Stereotypen

Problemverhalten:

Grundsätzlich können die hier angesprochenen problematischen Verhaltensweisen sowohl bei einem Tierheimhund, als auch bei einem Straßenhund aus dem Ausland auftreten.

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Erfahrungsgemäß liegt die Wahrscheinlichkeit, dass wir Verhaltensauffälligkeiten vorfinden bei einem Straßenhund aus dem Ausland deutlich höher, als bei einem Tierheimhund aus Deutschland.

Ein Hund, der sich anderen Hunden gegenüber aggressiv verhält, ist noch lange kein “böser“ Hund. Er hat nur GELERNT, dass er in dieser Stress- und Konfliktsituation auf sich allein gestellt ist und ihm aggressives Verhalten, durch das er sein Gegenüber auf Abstand hält, Erfolg bringt.

In der Regel entwickelt sich ein Problemverhalten durch:

  • das Fehlverhalten des Hundehalters in Stresssituationen
  • Entscheidungs– und Handlungsfreiheiten die der Hundehalter dem Hund überlassen hat
  • Angst & Unsicherheit des Hundes in ungeklärten Situationen

Angst & Unsicherheit – ein nicht zu unterschätzendes Problemverhalten!

Verhält sich ein Hund unsicher und ängstlich, dann besteht für ihn ein situationsbedingter Konflikt. Dies bedeutet für den Hundehalter immer, dass zeitnah ein daraus folgendes Problemverhalten zu erwarten ist.

Verhaltensstörung – traumatisierter Hund

Ursachen für Verhaltensstörungen können z.B. sein, dass ein Hund reizarm aufgewachsen ist oder misshandelt wurde.

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Die Folgen des Traumas

VerhaltensstoerungBestehen Verhaltensstörungen bei einem Hund, dann kann es dazu kommen, dass:

  • der Erfolg von gestern,
    mit nur einem negativen Erlebnis von heute,
    morgen mühsam vom Hundehalter wieder zurückerarbeitet werden muss.
  • jeder noch so kleine Erfolgsschritt bei einem traumatisierten Hund deutlich länger dauert.

Die Folgen einer vorhandenen Verhaltensstörung können extreme Auswirkungen für Hund & Halter haben, denn hier steht der Hund permanent mit seiner Umwelt im Konflikt.

Für den Hund heißt das, dass Unsicherheit und Angst seine ständigen Begleiter sind und von nun an sein Leben bestimmen.

Für den Hundehalter kann dies immense Einschränkungen seiner Lebensqualität zur Folge haben.

Fragen, die Sie sich vorher stellen sollten:

  • Wurde dieser Hund misshandelt und ist nun Menschen gegenüber unsicher oder aggressiv?
  • Beansprucht, kontrolliert oder verteidigt dieser Hund schon wichtige Ressourcen für sich?
  • Ist dieser Hund ein eher unsicherer oder souveräner Hund?
  • Welche Alltagssituationen kennt dieser Hund und an welchen muss gearbeitet werden?

Was sind die Aufgaben?

Auf den Punkt gebracht!

Hat Ihr Hund keine Konflikte, dann haben Sie auch keine Probleme!

Denn eines haben Sie und Ihr Hund bei einem vorhandenen Problemverhalten gemeinsam:
der Stress- und Frustlevel im Alltag steigt für beide Seiten stetig!

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Was sind die Aufgaben?

Existiert für den Hund ein Konflikt, besteht immer Handlungsbedarf für den Hundehalter!

Neben der allgemeinen Hundegrunderziehung ist es unsere Aufgabe, all die situationsbedingten Konflikte, die der Hund mitbringt, gemeinsam mit ihm zu klären.

Denn erst, wenn wir den Hund aus seinen Konflikten heraushelfen und er lernen DARF, wie er sich in bestimmten Situationen “richtig“ zu verhalten hat, können wir auch auf beiden Seiten den Stress abbauen.

Der Tierheimhund – aus den Augen, aus dem Sinn!

Ihr liebenswerter Sozialpartner fürs Leben kann auch im Tierheim auf Sie warten!

Ein Hund aus dem Tierheim muss kein böser Hund sein, nur weil er abgegeben wurde. Dennoch kann ein Tierheimaufenthalt über Monate oder gar Jahre, je nach Charakter des Hundes, Spuren in seinem Verhalten hinterlassen haben.

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Entscheiden Sie sich für einen Tierheimhund, dann sollten Sie sich darauf einstellen, dass dieser Hund positive, aber auch negative Erfahrungen gesammelt hat.

Auch ein Hund mit einer negativen Vorgeschichte hat eine neue Chance verdient!

Hund Tierheim GitterBedauerlicherweise befinden sich in unseren Tierheimen auch Hunde, die misshandelt wurden oder in einem verwahrlosten Zustand waren.

In diesem Fall ist davon auszugehen, dass es der Vorbesitzer – bewusst oder unbewusst – nicht geschafft hat, unsere Welt für diesen Hund positiv zu verknüpfen. Psychische Auffälligkeiten sind bei solchen Hunden keine Seltenheit.

In der Regel ist also nicht der Hund daran schuld, dass er im Tierheim sitzt, sondern der Vorbesitzer, der seine eigenen Möglichkeiten, gegenüber dem Hund, überschätzt hat.

ENDSTATION TIERHEIM – aus den Augen, aus dem Sinn!

Machen Sie es anders als andere:

  • Schaffen Sie vorher wichtige und richtige Rahmenbedingungen für ein problemfreies Miteinander!
  • Ignorieren Sie nie offensichtliches Fehl- oder Problemverhalten bei Ihrem Hund – sondern klären Sie diese Konflikte mit und für den Hund.
  • Fangen Sie heute und nicht erst morgen mit einer konsequenten Hundeerziehung an!

Gehen Sie nicht emotional blind in die Hundeerziehung!

Lassen Sie sich vorher die Augen öffnen:

Hund zuhause Fussmatte

  • in einem P.H.T. Beratungsgespräch:
    Für Straßen- und Tierheimhunde
  • in einem P.H.T. Hundeverhaltenstest:
    Finden Sie heraus, was wirklich in dem Hund steckt!

Lesen Sie weiter:

» Hundeverhaltenstest

© Bildnachweis
Bild zu Problemverhalten (Hund, Hauseingang) © Matthias Löbach – Fotolia.com
Grafik zu Folgen des Traumas (Morgen, Jetzt) © bluedesign – Fotolia.com
Bild zu Endstation Tierheim (Hund, Gitter) © Roman Samokhin – Fotolia.com
Bild unten, Hundeerziehung (Hund, Home) © javier brosch – Fotolia.com

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